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Legales Online Casino Schweiz

Das Geldspielgesetz (BGS) einfach erklärt: Was für Online-Casinos in der Schweiz gilt

Das Bundesgesetz über Geldspiele, kurz BGS oder Geldspielgesetz, ist die Grundlage für alles, was in der Schweiz «legal» im Online-Glücksspiel heisst. Es gilt seit dem 1. Januar 2019. Dieser Ratgeber fasst die Punkte zusammen, die für Spielerinnen und Spieler wichtig sind. Er ersetzt weder den Gesetzestext noch eine Rechtsberatung.

Inhalt

Worum es im Gesetz geht

Das Parlament hat das Gesetz im Herbst 2017 verabschiedet, die Stimmberechtigten haben es am 10. Juni 2018 in einer Volksabstimmung angenommen. Es regelt, wer in der Schweiz Geldspiele anbieten darf, unter welchen Bedingungen und wie die Spielenden zu schützen sind. Online-Angebote sind ausdrücklich eingeschlossen. Wer Geldspiele ohne die nötige Bewilligung anbietet, verstösst gegen das Gesetz.

Drei Gruppen von Geldspielen

Für Online-Casinos zählt die erste Gruppe. Für Wetten auf Sportereignisse über das Internet gilt die zweite.

Die Konzession für Online-Casinos

Online-Casinospiele dürfen in der Schweiz nur Betreiber anbieten, die dafür eine Bewilligung haben. Die Konzession erteilt der Bundesrat. Spielbanken, die bereits eine Konzession halten, können ihr Angebot ins Netz erweitern, wenn ihre Konzession entsprechend ergänzt wurde. Das ist der Grund, warum viele Schweizer Online-Angebote an bekannte Spielbanken geknüpft sind.

Welche Anbieter aktuell bewilligt sind, steht auf der Webseite der ESBK. Diese Liste ändert sich. Prüfen Sie deshalb immer den aktuellen Stand und nicht eine Aufzählung auf einer Vergleichsseite, auch nicht auf dieser.

Lupe über einem amtlich aussehenden Dokument mit rotem Siegel auf einem Schreibtisch
Gesetze und Listen der Aufsicht sind die verlässlichen Quellen, nicht die Werbung der Anbieter.

Aufsicht und Pflichten der Anbieter

Die Aufsicht kontrolliert, ob ein Anbieter die Auflagen einhält. Dazu gehören ein Sozialkonzept, das Spielsucht vorbeugt, Massnahmen gegen Geldwäscherei und die Pflicht, Personen unter 18 Jahren fernzuhalten. Konzessionierte Anbieter müssen Spielende zudem informieren, wo sie Hilfe erhalten, und Instrumente zur Begrenzung des eigenen Spiels bereitstellen. Wie diese Instrumente im Detail aussehen, erklärt der Ratgeber zur Spielsperre.

Netzsperren gegen nicht bewilligte Angebote

Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung sind vom Markt nicht ausgeschlossen, weil sie im Internet überall erreichbar sind. Deshalb sieht das Gesetz Netzsperren vor: Internetanbieter in der Schweiz müssen den Zugang zu solchen Seiten sperren, die auf den Sperrlisten von ESBK und Gespa stehen. Der Zweck ist, den Schweizer Markt für bewilligte Anbieter zu schützen und die Spielenden vor Angeboten ohne Aufsicht zu bewahren.

Was das für Spielende bedeutet

Das Gesetz richtet sich an die Anbieter. Welche Folgen die Nutzung eines nicht bewilligten Angebots für Spielende hat, beurteilen wir nicht; dazu geben die ESBK, die Gespa oder eine Rechtsberatung Auskunft. Sicher ist, was Sie dabei verlieren: Bei einem Anbieter ohne Konzession fehlen die Aufsicht, die Schweizer Spielsperre, vorgeschriebene Limiten und der Schweizer Weg, um sich bei Streit um eine Auszahlung zu wehren.

Wo Sie nachlesen können

Wie Sie konkret prüfen, ob ein Anbieter bewilligt ist, zeigt die Anleitung Lizenz prüfen, Schritt für Schritt. Unseren Vergleich von fünf Anbietern ohne Schweizer Konzession finden Sie auf der Startseite.

Nadine Keller

Nadine Keller

Redaktorin Glücksspielrecht und Lizenzen

Aktualisiert: 19. Oktober 2026

Nadine Keller ist Redaktorin für Glücksspielrecht und Lizenzen. Für diesen Ratgeber habe ich die Seiten von Bund, ESBK und Gespa gelesen und nur übernommen, was sich dort belegen lässt. Sie ist keine Juristin und gibt keine Rechtsberatung.

Transparenz: Diese Seite erhält eine Vergütung, wenn Sie über einen Link ein Konto bei einem Anbieter eröffnen. Das beeinflusst die Bewertung nicht, ist aber ein Interesse, das Sie kennen sollten. Keiner der besprochenen Anbieter hat eine Schweizer Konzession. Teilnahme ab 18 Jahren. Hilfe: SOS-Spielsucht, 0800 040 080.

Kurz beantwortet

Seit wann gilt das Geldspielgesetz?
Das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS) gilt seit dem 1. Januar 2019.
Wer erteilt die Konzession für Online-Casinos?
Der Bundesrat erteilt die Konzessionen. Die ESBK beaufsichtigt die Spielbanken und ihre Online-Angebote.
Gilt das Gesetz auch für Anbieter im Ausland?
Das Gesetz regelt das Angebot für die Schweiz. Ausländische Anbieter ohne Bewilligung dürfen sich nicht an die Schweiz richten, und ihre Seiten können gesperrt werden.
Wo finde ich die Liste der bewilligten Anbieter?
Auf der Webseite der ESBK (Spielbanken) und der Gespa (Lotterien und Sportwetten). Wir führen keine eigene Liste.

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Kurz prüfen, bevor Sie gehen

Keiner dieser Anbieter hat eine Schweizer Konzession. Lesen Sie die Bedingungen und setzen Sie sich vorab ein eigenes Limit.