Grösstes Willkommenspaket
Bis 5’000 € bei Betwest, doch ohne verifizierbare Lizenz. Danach Casinova und Betrepublic mit je 2’000 €.
Unabhängiger RatgeberStand 19. Oktober 2026
Legales Online Casino Schweiz heisst: Konzession des Bundesrats, Aufsicht der ESBK, Eintrag auf der amtlichen Liste. Hier erfahren Sie, wie Sie das in wenigen Minuten selbst prüfen, was das Geldspielgesetz regelt und warum die fünf Anbieter in unserem Vergleich keine Schweizer Konzession haben.
Kurz gesagt
Sie brauchen weder Vorwissen noch Software. Alles, was Sie dafür tun, ist ein Abgleich zwischen dem, was das Casino behauptet, und dem, was die Behörde veröffentlicht.
Suchen Sie auf der Seite des Anbieters nach dem Firmennamen und dem Sitz. Notieren Sie Domain und Firmennamen.
Rufen Sie die Webseite der ESBK auf und suchen Sie die Liste der Spielbanken mit Online-Angebot. Gleichen Sie Name und Domain ab.
Prüfen Sie, ob die Domain auf der Sperrliste der ESBK oder der Gespa steht. Ein Eintrag bedeutet: nicht bewilligt.
Konzessionierte Anbieter zeigen Limiten, Spielsperre und Hilfsangebote an. Fehlt das, ist das ein weiteres Warnzeichen.
Unsicher? Fragen Sie bei der Aufsicht nach oder holen Sie rechtlichen Rat ein, bevor Sie Geld überweisen.
Logos der ESBK oder 18+-Zeichen auf einer Casino-Seite beweisen nichts, denn sie lassen sich kopieren.
| Herkunft der Lizenz | Aufsicht | Spielerschutz | Beschwerdeweg |
|---|---|---|---|
| Schweiz (Konzession) | ESBK für Spielbanken, Gespa für Lotterien und Sportwetten | Gesetzlich verankert: Spielsperre, Sozialkonzept, Limiten | Schweizer Aufsicht und Schweizer Gerichte |
| Curaçao (Casinova, Kingmaker) | Lizenzgeber in Curaçao, keine Schweizer Aufsicht | Nicht nach Schweizer Recht vorgeschrieben | Beschwerdeverfahren des Anbieters |
| Anjouan (Betrepublic, Cleobetra) | Lizenzgeber auf Anjouan (Komoren), keine Schweizer Aufsicht | Nicht nach Schweizer Recht vorgeschrieben | Beschwerdeverfahren des Anbieters |
| Offshore ohne Nachweis (Betwest) | Keine Aufsicht, die wir belegen können | Nicht nachweisbar | Nur der Support des Anbieters |
Nur die erste Zeile beschreibt ein legales Angebot im Sinne des Schweizer Geldspielgesetzes.
Casinova Casino
Bonus: 2’000 € + 350 Freispiele
Betwest Casino
Bonus: 5’000 € + 350 Freispiele
Kingmaker Casino
Bonus: 500 € + 50 Freispiele
Betrepublic Casino
Bonus: 2’000 € + 200 Freispiele
Cleobetra Casino
Bonus: 1’000 € + 350 Freispiele
Lizenz Curaçao 9,4/10
Lizenz Offshore 9,3/10
Lizenz Curaçao 9,2/10
Lizenz Anjouan 9,1/10
Lizenz Anjouan 9,0/10
Wer Texte über Online-Glücksspiel in der Schweiz liest, begegnet immer wieder denselben Wörtern. Hier steht, was sie bedeuten.
Diese Erklärungen ersetzen keine Rechtsberatung. Verbindliche Auskunft geben die zuständigen Behörden.
Legales Online Casino Schweiz erhält eine Vergütung, wenn Sie über einen Link ein Konto eröffnen. Das beeinflusst unsere Bewertung nicht, ist aber ein Interessenkonflikt, den Sie kennen sollten. Teilnahme ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen.
Wer nach einem legalen Online-Casino für die Schweiz sucht, stellt in Wahrheit zwei Fragen: Darf ich hier spielen, ohne gegen Regeln zu verstossen? Und wer hilft mir, wenn etwas schiefgeht? Beide Fragen lassen sich beantworten, ohne dass man Jurist sein muss. Dieser Ratgeber erklärt das Geldspielgesetz, nennt die Behörden, bei denen Sie nachprüfen können, und stellt fünf Anbieter vor, die wir ausdrücklich nicht als legal bezeichnen.
Diese Offenheit steht am Anfang, weil ein Vergleich von Boni nur Sinn ergibt, wenn klar ist, welche Art von Anbieter verglichen wird. Wer die ersten Abschnitte liest, spart sich später manche Enttäuschung.
Inhalt dieses Ratgebers
In der Schweiz ist Online-Glücksspiel nicht verboten, aber streng geregelt. Seit dem 1. Januar 2019 gilt das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS). Es unterscheidet zwischen Spielbanken-Angeboten, Lotterien und Sportwetten und knüpft das Angebot im Internet an eine Bewilligung. Für Online-Casinos heisst das: Wer Spiele im Netz für Personen in der Schweiz anbietet, braucht eine Konzession des Bundesrats beziehungsweise eine entsprechend erweiterte Spielbankenkonzession.
«Legal» im Sinne dieses Ratgebers bedeutet deshalb ein Angebot, das sich in den offiziellen Listen der Aufsicht wiederfindet. Eine Lizenz irgendeines anderen Staates genügt dafür nicht, und ein Gütesiegel auf der Webseite des Anbieters ebenso wenig. Wie das Gesetz im Einzelnen aufgebaut ist, lesen Sie im Ratgeber zum Geldspielgesetz.

Für Spielbanken, also auch für deren Online-Angebot, ist die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) zuständig. Lotterien und Sportwetten beaufsichtigt die Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa). Beide Stellen veröffentlichen auf ihren Webseiten, welche Anbieter bewilligt sind. Diese Listen sind die Quelle, auf die Sie sich verlassen können. Alles, was ein Casino über sich selbst schreibt, ist Werbung.
Zusätzlich führen beide Behörden Listen von Angeboten, die nicht bewilligt sind und die in der Schweiz gesperrt werden sollen. Wie das funktioniert, erklärt der nächste Abschnitt.
Internetanbieter in der Schweiz sind verpflichtet, den Zugang zu nicht bewilligten ausländischen Online-Geldspielangeboten zu sperren, die auf den Sperrlisten stehen. Wer eine solche Seite aufruft, sieht dann statt des Casinos eine Hinweisseite. Das schützt nicht lückenlos: Neue Domains tauchen laufend auf, und die Listen hinken hinterher. Dass eine Seite sich öffnen lässt, ist darum kein Beweis für Legalität.
Umgekehrt gilt: Steht ein Angebot auf der Sperrliste, hat es keine Schweizer Konzession. Das ist ein klares Alarmsignal und lässt sich mit zwei Klicks prüfen.
Zur Besteuerung von Gewinnen geben wir keine Auskunft im Einzelfall. Nach unserem Kenntnisstand sind Gewinne aus Spielbanken mit Schweizer Konzession in der Regel steuerfrei. Für Gewinne bei anderen Anbietern gelten die allgemeinen Regeln des Steuerrechts. Wie Sie solche Beträge in der Steuererklärung behandeln, klären Sie mit der kantonalen Steuerverwaltung oder einer Fachperson.
Viele Menschen in der Schweiz spielen bei ausländischen Anbietern, und die meisten davon wissen nicht, was ihnen fehlt. Wir vergleichen fünf solcher Anbieter, weil Informationen besser sind als Schweigen, und wir schreiben bei jedem davon dazu, was die fehlende Konzession im Alltag bedeutet:
Casinova und Kingmaker nennen eine Lizenz aus Curaçao. Betrepublic und Cleobetra nennen eine Lizenz aus Anjouan, einer Insel der Komoren. Bei Betwest haben wir keine Lizenz gefunden, die sich prüfen lässt, und schreiben deshalb «Offshore». Alle fünf haben Boni mit Umsatzbedingungen von 35x, bei Casinova 40x. Die Betragsangaben sind in Euro, so wie die Anbieter sie nennen, und wir rechnen sie nicht in Franken um.
Die Auszahlungszeiten sind die Angaben der Anbieter für E-Wallets. Auf Bankkarten dauert es üblicherweise 24 bis 72 Stunden, bei Kingmaker 3 bis 5 Tage. Skrill und Neteller sind bei allen fünf vom Willkommensbonus ausgeschlossen. Die Wertung ist unsere Einschätzung von Bonus, Bedingungen und Auszahlung und sagt nichts über die Rechtslage.

Wer eine dieser Fragen nicht beantworten kann, sollte nicht einzahlen. Die ausführliche Anleitung finden Sie in unserem Ratgeber Lizenz prüfen, Schritt für Schritt.
Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn Sie merken, dass Sie mehr spielen als geplant oder Verluste hinterherjagen, erreichen Sie SOS-Spielsucht gratis und anonym unter 0800 040 080. Weitere Informationen bietet Sucht Schweiz. Mehr zu Anzeichen, Limiten und der Schweizer Spielsperre lesen Sie auf der Seite Verantwortungsvoll spielen und im Ratgeber Spielsperre und Limiten.

| Zahlungsweg | Willkommensbonus | Auszahlungsdauer laut Anbieter |
|---|---|---|
| Bankkarte | Siehe Bonusbedingungen des Anbieters | 24 bis 72 Stunden, bei Kingmaker 3 bis 5 Tage |
| E-Wallet (nicht Skrill, Neteller) | Siehe Bonusbedingungen des Anbieters | Kingmaker und Betwest 0 bis 24 Stunden, Cleobetra bis 8, Casinova und Betrepublic bis 12 Stunden |
| Skrill und Neteller | Bei allen fünf ausgeschlossen | Wie andere E-Wallets, aber ohne Willkommensbonus |
Wir prüfen, ob eine Schweizer Konzession besteht. Bei allen fünf Anbietern lautet die Antwort: nein.
Wir nennen die Lizenz, die der Anbieter angibt, und kennzeichnen, wenn sie sich nicht nachprüfen lässt.
Wir stellen Betrag, Freispiele und Umsatzbedingung nebeneinander und rechnen Beispiele vor.
Wir geben die Dauer an, die der Anbieter nennt, getrennt nach E-Wallet und Karte.
Angaben ohne Beleg lassen wir weg, etwa Spielanzahl oder Support-Zeiten.
Für alle fünf gilt: keine Schweizer Konzession, kein Schweizer Spielerschutz.
Bis 5’000 € bei Betwest, doch ohne verifizierbare Lizenz. Danach Casinova und Betrepublic mit je 2’000 €.
Bis 8 Stunden bei Cleobetra, bis 12 Stunden bei Casinova und Betrepublic. Karten sind langsamer.
Vier von fünf verlangen 35x, Casinova 40x. Bei Kingmaker und Cleobetra gilt zudem ein Einsatzlimit von 5 € mit Bonus.
Nadine Keller
Redaktorin Glücksspielrecht und Lizenzen
Aktualisiert: 19. Oktober 2026
Nadine Keller schreibt die Ratgeber zu Geldspielgesetz, Konzessionen und Spielerschutz. Sie ist keine Juristin und gibt keine Rechtsberatung. Sie liest die Texte der Behörden, die Bedingungen der Anbieter und verweist auf die Quelle, damit Sie nachprüfen können. Ändert sich die Rechtslage, passt sie die Seiten an und setzt das Datum dazu.
Methodik:
Wir prüfen zuerst die Rechtslage, dann die Lizenzangabe, dann Bonus, Umsatz und Auszahlung. Zahlen stammen aus den Bedingungen der Anbieter; was sich nicht belegen lässt, steht nicht auf der Seite.
Lesen Sie, wie Sie eine Konzession bei der Aufsicht nachschlagen. Falls Sie danach doch einen ausländischen Anbieter nutzen, tun Sie es mit eigenen Limiten und mit Wissen um die Risiken.
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